Die Polizei hat während einer Durchsuchung bei einem Rentnerehepaar in Witten eine größere Anzahl von Waffen sowie dazugehörige Munition sichergestellt.
Die Besitzer der 22 Waffen erwarben diese als Sportschützen zwar legal, jedoch wurden ihre Waffenscheine vor dem Hintergrund, dass sie Mitglieder der „Reichsbürger“-Bewegung seien, widerrufen, berichtet Die Zeit. In Bezug auf den Ehemann gebe es konkrete Beweise zu seiner Mitgliedschaft und bei der Frau Anhaltspunkte, heißt es weiter.
Waffenarsenal bei #Reichsbürger-Rentnerpaar im westfälischen #Witten gefundenhttps://t.co/F0olFsIUNZ pic.twitter.com/ZdrZvKBx8P
— RT Deutsch (@RT_Deutsch) 21. Dezember 2016
Zuvor wurde bekannt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz eine bundesweite Beobachtung von Mitgliedern der rechtsorientierten Bewegung „Reichsbürger“ einleiten kann. „Insbesondere Vorfälle wie in Sachsen-Anhalt und in Bayern, als Reichsbürger gewalttätig wurden und Waffen einsetzten, zeigen, dass eine Beobachtung des Bundesamtes für Verfassungsschutz sinnvoll sein kann“. So kommentierte das Bundesinnenministerium die Initiative.