Die Behörden der Bundesrepublik Deutschland werden der Familie eines ukrainischen Bürgers, der beim Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz getötet wurde, ein Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro zahlen, berichtet Sputnik basierend auf eine Aussage des ukrainischen Botschafters in Berlin Andrij Melknik.
Сім’я загиблого у теракті співвітчизника зможе отримати від Федерального уряду компенсацію в 10 тис. євро: про це повідомляєм його доньку
— Andrij Melnyk (@MelnykAndrij) 23. Dezember 2016
„Die Familie des beim Anschlag umgekommenen Mitbürgers wird von der Bundesregierung eine Entschädigung in Höhe von 10.000 Euro bekommen. Wir benachrichtigen seine Tochter darüber», so Melnik.
Zuvor hatte Melnik erklärt, dass unter den Opfern des Attentats auf dem Berliner Weihnachtsmarkt ein ukrainischer Staatsbürger war.
Ukrainer bei Lkw-Attentat getötet – #Deutschland zahlt 10.000 #Euro-Entschädigung https://t.co/Zo0YAVsHv1 pic.twitter.com/E0skqPrliA
— Sputnik Deutschland (@de_sputnik) 24. Dezember 2016
Am Montagabend war ein Lkw in die Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche im Zentrum Berlins gerast. Zwölf Menschen kamen dabei ums Leben, 48 wurden verletzt. Die deutschen Behörden stuften das Attentat als Terroranschlag ein.
Die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat», IS) bekannte sich zu der Tat. Der mutmaßliche Täter, der 24-jährige Tunesier Anis Amri, wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Am Freitag wurde Amri bei einem Schusswechsel mit der Polizei in einem Vorort von Mailand in Italien erschossen.