Inlandsnachrichtendienst FSB gibt weitere Details zur Tu-154-Trägodie bekannt

Nach dem Absturz der Tu-154-Maschine am Sonntagmorgen über dem Schwarzen Meer sind neue Augenzeugen ausfindig gemacht worden, wie am Montag aus dem Pressedienst des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB verlautete. Außerdem gebe es auch neues Bildmaterial von dem Unglück.

 

„Augenzeugen der Flugzeugkatastrophe wurden bereits identifiziert. Es gibt auch Autokamera-Aufnahmen, die zurzeit von Mitgliedern der Ermittlungsgruppe geprüft werden“, hießt es. Zuvor hatte der FSB mitgeteilt, dass ein Terroranschlag oder eine Manipulation an Bord der Maschine derweil nicht bestätigt werden könnten. Die Ermittlungsorgane gehen von vier möglichen Ursachen für den Tu-154- Absturz aus: —  Treibstoff von niedriger Qualität, —  Beschädigung der Triebwerke durch Fremdkörper, —  ein Pilotenfehler oder —  eine technische Störung.   Für Montag, den 26. Dezember, hat Präsident Wladimir Putin Staatstrauer angeordnet.

 


Am frühen Sonntagmorgen ist ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

 

 

Die Hauptversionen bleiben weiterhin wie folgt: das Geraten eines Fremdkörpers ins Triebwerk, Treibstoff von mangelnder Qualität, was einen Leistungsabfall und Triebwerksausfall verursacht haben könnte, ein Fehler des Piloten oder technisches Versagen“, hieß es in der Mitteilung des FSB.

Quelle: Sputnik und FSB