Wie der Ex-Befehlshaber der russischen Luftwaffe, General Pjotr Dejnekin am Sonntagabend sagte, stören die niederländischen Experten die Aufklärung des Absturzes der MH-17 im Juli 2014.

«Sind die niederländischen Ermittler etwa wirklich nicht kompetent genug, um die von der russischen Seite zur Verfügung gestellten Daten selbstständig zu entschlüsseln“, so Dejnekin aufgebracht.
Das vorausgegangene Antwortschreiben der niederländischen Ermittler sei offenbar eine Ausrede oder gar Sabotage gewesen.
Russlands Ex-Luftwaffenchef: Niederländischen Experten stören die Ermittlungen zum #MH17-Absturz https://t.co/Ni6goBv1MJ pic.twitter.com/3DJwboOAxX
— Sputnik Deutschland (@de_sputnik) 30. Januar 2017
Zuvor hatte die niederländische Generalstaatsanwaltschaft mitgeteilt, die von Russland bereitgestellten Radardaten nicht entschlüsseln zu können und forderte zusätzliche Daten von Russland.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Kiewer Behörden machten die Milizen dafür verantwortlich. Letztere erwiderten, dass sie nicht über Waffen verfügen, die ein Flugzeug in 10.000 Meter Höhe abschießen könnten.