Medien: Rechercheportal Correctiv Berlin steht unter Polizeischutz und sieht sich einer Kampagne ausgesetzt

Über das Rechercheportal Correctiv berichtete News Front bereits letzte Woche im Zusammenhang mit Facebook — kritisch. Auf der Internetseite des Berliner Recherchebüros schreibt nun der Chefredakteur David Schraven, dass die Redaktion unter Objektschutz stehe und man kampagnenartig versuche, die Arbeit zu stören.

 

Das komplette Statement von Schraven ist auf dem oberen Link abrufbar, das von Reporter ohne Grenzen auf dem Kurznachrichtendienst Twitter geteilt wurde.

 

«Unsere Redaktion steht unter polizeilichem Objektschutz. Personenschützer gehen bei uns ein uns aus. Und das in Deutschland. Wie weit sind wir gekommen?», fragt sich Schraven.

News Front berichtete mehrfach über das Portal, wo man sich unter anderem kritisch mit den Rechercheergebnissen um die Causa MH-17 befasste, da auch hier ein Interessenschwerpunkt von News Front tangiert ist. Das Berliner Büro machte mehrere Recherchen, mit denen sich News Front nicht näher auseinandersetzte, so dass es hier vermessen wäre, über diese zu schreiben. Gleichwohl ist es befremdlich zu sehen, dass ein Berliner Journalistenbüro nun unter Furcht und Angst um die körperliche Unversehrheit bangen muss. Dies soll es ja angeblich — laut Mainstreammedien — in Russland oder Nordkorea nur geben, weswegen die Frage Schravens berechtigt ist. Man sieht sich in Berlin sowohl von SPD (NRW) als auch von der AfD einer Hetzkampagne ausgesetzt, wonach die Kritik nicht dezidiert aus einem politischen Lager kommt. Zudem wird eine Kritik an einer Recherche über die Sparkasse als nicht berechtigt gesehen.