Russischer Sicherheitspolitiker Klinzewitsch: „Die Terror-Netzwerke üben noch“

 

Von außen sieht man manches klarer. Der stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im russischen Oberhaus, Franz Klinzewitsch, hat jetzt in einem Interview mit dem Fernsehsender „Rossija-24“ den europäischen Staaten Unfähigkeit attestiert, „Flüchtlings“lager und Migranten-Enklaven auf ihrem eigenen Territorium zu kontrollieren und den Terrorismus effektiv zu bekämpfen.

 

 

Wörtlich erklärte Klinzewitsch: „Bei der Form, in der dieser Prozeß organisiert ist, sind sie nicht nur einfach unfähig, diese zu kontrollieren, sie kontrollieren diese einfach nicht. Heutzutage können die europäischen Geheimdienste diesem Unheil nicht gerecht werden, selbst wenn sie über sehr wirkungsvolle Mittel verfügen.“

Dabei könne in Zukunft alles noch viel schlimmer werden: „Vorerst haben sich terroristische Netzwerke nicht sehr stark aktiviert, bislang haben sie keine entsprechenden Aufgaben bekommen, diese oder jene Terroranschläge zu verüben, es ging bislang nur um erste Schritte.“

Rußland habe seit 1994 „sehr ernsthafte Erfahrungen“ im Bereich Terrorvorbeugung und -bekämpfung gesammelt und sei bereit, diese Erfahrungen auszutauschen und allen zu helfen, unterstrich der russische Politiker. Diese Erfahrungen seien allerdings „weltweit, vor allem in Europa nicht besonders gefragt“.

 

Quelle: Zuerst