Trump nimmt es den Armen und gibt es der Rüstungsindustrie

 

Leider nehmen die üblen Meldungen über Donald Trump kein Ende. Nach seinem denkwürdigen und wirren Auftritt in Saudi-Arabien, in dem er zugleich von sich gab voller Liebe zu sein und das verband mit der Aufforderung, doch seine wundervollen Waffen zu kaufen, ließ er jetzt in Abwesenheit seinen ersten Haushaltsplan vorlegen.

 

 

Er soll 4,1 Billionen Dollar umfassen. Kern des Plans ist es, bei den Armen zu sparen und die Rüstung zu erhöhen. Er verhöhnt damit alle seine Wahlversprechen.

Zur Erinnerung: Trump wurde nicht als „Bonzenkandidat“ gewählt, sondern als Kämpfer gegen das Establishment, gerade auch von den Armen und einfachen Arbeitern z.B. im rust belt. Er versprach etwas für sie zu tun und sich aus den Händeln der Welt vermehrt rauszuhalten. Jetzt nimmt er seinen treuen Wählen das Wenige, das sie haben und stopft es der Rüstungsindustrie ins Maul, deren Waffen dann in Krisengebiete exportiert werden. Das ist George W. Bush in Reinform. So haben sich das seine Wähler nicht vorgestellt. Trump nimmt den kleinen Leuten einen der wenigen Hebel, mit denen sie sich ihren Aufstieg ermöglichen könnten. Wer unten ist, soll für immer unten bleiben. Das reaktionäre Establishment wird jubeln.

Selbst bei seinen eigenen Republikanern erntet er Widerspruch, weil das Ganze einfach zu krass ist. Zudem ist die Finanzierung sehr wackelig. Trumps Haushaltsentwurf unterstellt unrealistische Wachstumsraten der Wirtschaft und kalkuliert sehr unscharf mit Steuerkürzungen. Ein Flickwerk des Wählerverrats.

 

Quelle: Weilmeier.de