IS-Anführer Al-Baghdadi Ende Mai bei russischem Luftangriff getötet

 

Der Anführer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat – IS), Abu Bakr al-Baghdadi, soll angeblich bei dem russischen Luftangriff nahe Rakka Ende Mai getötet worden sein. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Freitag mit. Die Informationen werden noch geprüft.

 

 

„Laut der Information, die durch unterschiedliche Kanäle geprüft wird, ist der IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi bei der Sitzung, die die russische Luftwaffe angegriffen hat und an der er beteiligt gewesen ist, getötet worden“, heißt es in der Mitteilung.

Al-Baghdadi ist seit Juni 2014 Chef der Terrormiliz IS. Seitdem ist es der Gruppierung gelungen, sich in den zuvor eroberten Territorien festzusetzen. Die Zahl der IS-Kämpfer ist unterschiedlichen Angaben zufolge von 50.000 aus bis 200.000 gewachsen.
US-Amerikanische und irakische Geheimdienste vermuteten, dass sich der IS-Anführer in einer Ortschaft nahe der syrischen Grenze versteckt habe. Die britische Zeitung Daily Mail berichtete am 11. Juni, dass al-Baghdadi vermutlich bei einem Luftangriff in Rakka getötet worden sei.

 

Quelle: Sputnik