Im heutigen Bulletin des russisches Verteidigungsministeriums im Hinblick auf die Situation in den Deeskalationszonen in Syrien, wird die Lage weiterhin als stabil betrachtet. Insgesamt stellten die russischen und türkischen Beobachter 15 Verletzungen des Waffenstillstandes fest. Die Verletzungen ereigneten sich in den Städten Aleppo, Dara´á, al-Quneitra, Homs, Hama und Latakia und ging von Terroristen des Islamischen Staates (ISIS, IS, Daesh) sowie der Dschabat-Al-Nusra-Front (Fatah al-Sham) aus, wie der Bericht vermerkt.
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Das russische Zentrum für Aussöhnung der gegnerischen Seiten führte vier humanitäre Aktionen in den letzten 24 Stunden durch, wo drei in der Provinz von Aleppo und eine in der Provinz von al-Quneitra stattgefunden hat. Insgesamt wurden 5,8 Tonnen in der 1393 humanitären Veranstaltung durchgeführt. Zudem haben russische Militärärzte 42 Personen medizinisch versorgt. Die Vereinten Nationen leisteten ebenfalls humanitäre, juristische sowie Hilfe im Wiederaufbau des Landes mit seinen Partnern vor Ort.
Das russische Zentrum für Aussöhnung konnte weiters in den Gebieten Basitah, Canisa, Sandayanah und Tarin in der Provinz Homs Waffenstillstandsabkommen mit Vertretern der syrischen Opposition unterzeichnen, so dass die Gesamtzahl solcher Verträge nunmehr 1828 beträgt. Die Verhandlungen werden durch das Zentrum weiter mit Feldkommandanten der „bewaffneten Oppostion“ in den Provinzen von Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib, und Al-Quneitra fortgeführt. Insgesamt beobachten vorgeblich 223 bewaffnete Gruppen freiwillig den Waffenstillstand.
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Quelle: Mars von Padua