Alle Vorwürfe gegen Irans Raketenprogramm unsinnig – Experte

Der Bundesnachrichtendienst hat einen Bericht über den Iran veröffentlicht. Demnach will der Iran von deutschen Unternehmen geheim Technologien kaufen, die für die Entwicklung seines Raketenprogramms notwendig sind. Der iranische Politologe Hassan Beheshtipour hat diese Vorwürfe in einem Interview für Sputnik als „unsinnig“ bezeichnet.

„Vom ideologischen Standpunkt aus ist dieser 181-seitige Bericht ein neuer Versuch von Agenten der amerikanischen und israelischen Geheimdienste, mit Hilfe von Deutschland Iran zu diskreditieren“, sagte Beheshtipour.

Der Politologe betonte, es sei bewiesen worden, dass die iranischen Atomforschungen friedlich seien.

„Jetzt lenken sie die Aufmerksamkeit auf das Raketenprogramm, dass sie als Massenvernichtungswaffe bezeichnen. Iran war aber unter den Ländern, die als erste die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen verurteilten und dagegen auftraten. Iran arbeitet aktiv mit der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zusammen, in den letzten Jahren entwickelte sich die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA). Es bleiben keine Zweifel am iranischen Atomprogramm“, so Beheshtipour.

Der Experte merkte auch an, das iranische Raketenprogramm, das zu den sogenannten „konventionellen Waffen gehört“, habe einen defensiven und keinen offensiven Charakter.

„Iran hat mehrmals erklärt, er habe ein völliges Recht auf Selbstverteidigung und werde diese Frage mit niemandem besprechen und keine Verhandlungen darüber führen. Iran baut konventionelle Raketen mit verschiedenen Flugweiten ausschließlich für defensive Zwecke  im Fall eines Angriffes eines Feindes. Es ist ein Mittel zur Mäßigung, nicht für Aggression. Darum sind alle Vorwürfe gegen Iran unsinnig“, sagte Beheshtipour.

 

 

Quelle: Sputnik

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