In Venezuela verkündete eine Firma, die Wahlcomputer herstellt, das Wahlergebnis zur verfassungsgebenden Versammlung sei gefälscht. Nun stellt sich heraus, dass das Unternehmen mit George Soros‘ Open Society Stiftung zusammenarbeitet – und ganz offen einen Regime Change auf der Agenda hat.
Das Unternehmen Smartmantic arbeitet seit vielen Jahren mit der venezolanischen Regierung zusammen. Sie stellt die Software und Hardware zu allen möglichen Wahlen in dem sozialistischen Land bereit. So auch diesmal. Eine neue Verfassung sollte dem Land gegeben werden. Und die Wahl der Delegierten zur Verfassungsgebenden Versammlung fand im gesamten Land statt. RT berichtet:
„Auf der Pressekonferenz in London behauptete Smartmatic jedoch mit einem Mal, nur sieben Millionen Bürger hätten ihre Stimmen abgegeben. Die Venezolanische Wahlbehörde hingegen sprach von über acht Millionen.“
Der laut werdende internationale Vorwurf lautete auf einmal: Wahlfälschung. Und er passte so gut in das gescholtene, politisch anti-amerikanische Land, das sich nicht in die Direktiven des Westens einordnen will, sondern für eine eigene, inner-lateinamerikanische Ordnung steht.
Die Firmenstruktur offenbar jedoch ein kleines Detail: Der Vorstandschef ist Mark Malloch-Brown. Er arbeitete bereits für die Vereinten Nationen, für die Weltbank, ist Mitglied im House of Lords des britischen Parlaments. Am Wichtigsten jedoch: Er ist Präsident der Organisation „International Crisis Group“, die bereits seit mehreren Monaten offen einen Regime-Change in Venezuela fordert. Und in dieser Position sitzte er auch im Vorstand der Open Society Stiftung des US-amerikanischen Milliardärs George Soros, berichtet „RT„.
Die Stiftung und Soros sind dafür bekannt, weltweit unverhohlen an Regierungsstürzen mitzuarbeiten, die nicht „westlich“, das heißt liberal-kapitalistisch-amerikafreundlich sind. So war es unter anderem in der Ukraine.
Quelle: Neopresse