Der Kreml bedauert laut seinem Sprecher Dmitri Peskow die unfreundlichen Schritte seitens der USA und wird diese nicht unbeantwortet lassen.
„Wir bedauern die bei Weitem nicht konstruktive Position, die unsere US-Kollegen einnehmen, und können natürlich unfreundliche und manchmal sogar feindliche Erscheinungen gegen uns nicht unbeantwortet lassen“, sagte Peskow am Donnerstag gegenüber Journalisten.
Ihm zufolge hat Russland nie eine Krise in den bilateralen Beziehungen sowie Restriktionen initiiert, sondern ist gegen diese eingetreten.
„Präsident Putin spricht konsequent über Moskaus Wunsch, gute Beziehungen zu den USA aufzubauen, die sich auf die Prinzipien des beiderseitigen Vorteils und Vertrauens stützen. Das ist ein kontinuierlicher Kurs Putins“, so Peskow.
Gerade diesen Kurs des Präsidenten habe der neue russische Botschafter in den USA, Anatolij Antonow, kürzlich bestätigt. Seine Erklärung gegenüber der Zeitung „Kommersant“, wonach Moskau gute Beziehungen zu Washington anbahnen wolle, sei in diesem Sinne kein neuer Kurs Russlands, betonte Peskow. „Nein, das ist kein neuer Kurs. Dieser Kurs ist ein traditioneller“, so der Sprecher.
„Wir treten traditionell für gute Beziehungen zu den USA ein, zumal wir denken, dass diese Beziehungen im Interesse des Friedens und der globalen Stabilität, im Interesse der Regelung der akuten internationalen und regionalen Probleme in Schuss gebracht werden müssen“, fügte Peskow hinzu.
Am Mittwoch hatte Antonow gegenüber „Kommersant“ gesagt, dass es in den Beziehungen zwischen Russland und den USA sowohl offensichtliche Probleme als auch ein großes Potential für eine Kooperation in verschiedenen Bereichen gebe.
Die Beziehungen zwischen Russland und den USA hatten sich in letzter deutlich verschlechtert. Insbesondere hatte die Administration des damaligen US-Präsidenten Barack Obama Ende Dezember 2016 ein Paket von antirussischen Strafmaßnahmen wegen eines angeblichen Einflusses auf den US-Wahlkampf gebilligt.
Quelle: Sputnik