Mumbai — Mindestens 13 Menschen sind bei Überschwemmungen und dem Einsturz eines Hauses in der indischen Millionenstadt Mumbai ums Leben gekommen. Fünf weitere seien wahrscheinlich ertrunken, aber noch nicht geborgen, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur.
Nach den heftigsten Regenfällen seit zwölf Jahren hatte Mumbai (früher Bombay), mit fast 20 Millionen Einwohnern eine der größten Städte der Welt, am Dienstag unter Wasser gestanden. Die Finanz- und Film-Metropole an Indiens Westküste war praktisch zum Erliegen gekommen. Seit Mittwoch sinkt der Wasserpegel wieder.
Beim Einsturz des Wohnhauses starben sieben Menschen. Mindestens 14 Menschen wurden lebend geborgen, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Wie viele Opfer sich noch unter den Trümmern des dreistöckigen Gebäudes im Viertel Bhendi Bazaar befanden, sei unklar — die Rettungsarbeiten liefen. Ob das Wetter bei dem Einsturz eine Rolle spielte, ist unklar.
Die Monsunzeit von Juni bis September verursacht in Südasien jedes Jahr tödliche Überschwemmungen sowie Erdrutsche. In diesem Jahr sind allein in Indien bisher mehr als 1300 Menschen gestorben.
Quelle: Merkur.de