Am Samstagabend demonstrierten in der Pariser Innenstadt hauptsächlich afrikanischstämmige Demonstranten. Sie protestierten aufgrund eines umstrittenen CNN-Berichts über Sklaverei in Libyen, es kam zu massiven Ausschreitungen.
Deutschsprachige Mainstream-Medien hüllen den Mantel des Schweigens über die erheblichen Gewalt-Eskalationen. Zu dem „Marsch gegen Sklaverei“ hatten laut englischsprachigen Medienberichten Anti-Sklaverei-Gruppen sowie afrikanischstämmige Prominente aufgerufen – darunter auch der Fußballstar Didier Drogba und die ehemalige „Miss France“ Sonia Rolland.
Die rund 1.000 Demonstranten marschierten zur libyschen Botschaft, zogen dann zur Prachtstraße Champs-Élysées weiter. Dort wurden sie von der Polizei aufgehalten, es kam laut französischen Medien zu massiven Ausschreitungen. Von der Polizei aufgestellte Barrieren wurden überwunden und weggeschleudert.
Die zumeist afrikanischstämmigen Demonstranten lieferten sich Randale mit der französischen Polizei, Tränengas musste eingesetzt werden!
Laut französischsprachigen Medien werden jetzt Strafverfahren eingeleitet. Auf Twitter und Youtube kursieren derzeit schockierende Videos und Bilder, die das ganze Ausmaß der Ausschreitungen verdeutlichen. Sogar die große, international tätige französische Nachrichtenagentur AFP berichtet darüber.
Rassemblement contre l’esclavage en Libye hier soir à Paris. Reportage @ClementLanot #AFP pic.twitter.com/0Qhzb48XHQ
— Agence France-Presse (@afpfr) 19 ноября 2017 г.
?‼️?? #France: After the (Fake-) news channel #CNN published a report on «slavery» in #Libya, violent clashes between migrants and police erupted in an anti-slavery event in #Paris. pic.twitter.com/wIGJWsiOp7
— Onlinemagazin (@OnlineMagazin) 18 ноября 2017 г.
In deutschsprachigen Medien ist bis auf einen spärlichen Bericht des „Standards“ zur Zeit (Stand 19. November, 18:55 Uhr) quasi nichts über die massiven Ausschreitungen in Paris zu vernehmen. Eine entsprechende Google-Recherche führt, bis auf den „Standard“-Bericht, ins Leere.
Wichtiger erschien der Redaktion offenbar, dass Israel afrikanische „Flüchtlinge“ abschieben will oder dass der simbabwische Präsident Robert Mugabe nun zum Rücktritt bereit ist
Quelle: Wochenblick