Die Kiewer Führung plant, in der DDR stationierte Panzer der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) gegen die selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk einzusetzen, meldet die Agentur „Westnik Mordowii“.
Die nach dem Fall der Berliner Mauer abgezogenen Panzer vom Typ T-80BW wurden bislang im Panzerwerk Charkiw aufbewahrt. Zuvor hatte die ukrainische Führung beschlossen, die Maschinen zu reparieren und wieder in Dienst zu nehmen. Ein Teil davon wurde bereits an die Truppen ausgeliefert.
In dem im LiveJournal unter der Schirmherrschaft des Zentrums für Analysen und Technologien geführten bmpd-Blog wird darauf hingewiesen, dass die Ukrainer aktiv nach einem Ersatz für T-64-Panzer aus eigener Produktion suchen. Ein Teil dieser Panzer verlor die Kiewer Armee auf dem Schlachtfeld. Dutzende nicht reparierten Maschinen standen im Charkower Werk still, ein Teil befand sich in Lehrzentren. Als Alternative bringt die ukrainische Militärführung diverse Modifikationen des T-72-Panzers ins Gespräch.
Präsident Petro Poroschenko hatte am 16. November erklärt, dass ein Panzerbataillon der Marineinfanterie im kommenden Jahr mit Maschinen vom Typ T-80 ausgestattet wird. Medienberichten zufolge nehmen Angehörige dieses Bataillons am bewaffneten Konflikt im Donbass teil.
Quelle: Sputnik