Geolitico: Linke PR für Björn Höcke

Nun hat Björn Höcke sein eigenes Holocaust-Denkmal. 2016 waren die Linken schon einmal in Bornhagen. Danach brach die Linke ein und die AfD legte kräftig zu.

Nun stehen ein paar Betonblöcke neben Björn Höckes Haus in Bornhagen. Kann er sicher mit leben. Kostenpunkt der Würfelprodukte der Betonindustrie angeblich 50.000 € inclusive Nebenkosten wie Grundstücksmiete und Lohnkosten für die stasimäßige Observation des Höcke-Hofs mit Richtmikrofonen, Kameras etc.

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist, wie für alle linken Projekte, grottig. Die teuren Bauklötze in Bornhagen sind typisch für Künstler, die noch nie selbst Geld verdient haben. Schon steht der Thüringer Parlamentspräsident Carius auf der Matte und treibt den Rückbau voran. Scharf verurteilte Carius die von grünen und linken Politikern befürwortete Ausspähaktion und forderte von den anderen Landtagsabgeordneten „mehr Solidarität“ mit Höcke, auch wenn er dessen politische Positionen nicht teile. Auch die Jüdische Landesgemeinde Thüringen verurteilte die das Privatleben Höckes abzielende Aktion. Der Vermieter des Grundstücks, auf dem Stelen stehen, küdnigte inzwischen den Mietvertrag für das Grundstück.

Demo durch das „Drecksnest“

Alles prima gelaufen. Die Roten haben einen Haufen Geld verbrannt, wie vorher schon bei zahlreichen Gegendemonstrationen gegen PEGIDA, AfD und alles was sich sonst noch bewegt.

Gegen Höcke wurde in Bornhagen schon mal gegendemonstriert. Am 5. Mai 2016 mit dem Banner „Scheiß Drecksnest“. Das Ergebnis hat den Linken nicht gefallen. Bei der Bundestagswahl 2017 erreichte die AfD in dem Eichsfelddorf mit 34,1 % vor der CDU (29,9 %) den ersten Platz. Die Linke mit 6,7 % und die Grünen mit 3 % landeten etwas abgeschlagen auf den Plätzen. Bei der Landtagswahl 2014 hatte die Linke noch ein Traumergebnis von 16,5 % bekommen, die Grünen 4,3%. Aber das war vor der Demo.

Als die Linken damals durch Dorf marschierten, trugen sie so tolle Banner wie: „Die Bockwurst-Party ist vorbei“, „Contre la Tristesse“, „Gegen die Idiotie auf dem Land“ und „Für 20 € fahren wir sogar nach Bornhagen“.

Es muß eine zentrale Stelle geben, die diese Ausflüge aufs Land organisiert und koordiniert. So eine Art „geheime Weltregierung“. Vielleicht bei Killary angesiedelt oder beim Heiko und beim Ralf? Es waren nämlich teilweise dieselben Banner, die schon in Tröglitz (Sachsen-Anhalt, Burgenlankreis) herumgetragen worden waren. Übrigens auch mit dem Ergebnis, die Linke vor Ort zu marginalisieren.

Selbstverliebtheit pur

Vor Jahren war diese noch eine angesehene Kraft in der Gegend. Im Nachbarort Reuden regierte Dr. Stahl von der PDS als Bürgermeister, der sein kommunales Amt nicht mal schlecht ausfüllte. Ich war mal bei einer Haushaltsberatung im Gemeinderat und muss einräumen, dass er sehr gut vorbereitet war, sachkundig argumentierte und seinen Gemeinderat überzeugen konnte. Alles für die Katz, den in der ganzen Elsteraue ist die AfD jetzt stärkste Partei.

Man hat den Eindruck, es gehe den jungen Leutchen nicht darum, die Dorfbewohner zu agitieren, sondern sich selbst als distinguierte städtische Avantgarde zu feiern. Bei Mao wurde das „Weltdorf“ gegen die „Weltstadt“ aufgehetzt, bei der Antifa hat sich das zum Kampf „Weltstadt gegen Weltdorf“ verkehrt. Selbstverliebtheit pur. Die Antifa sollte öfter aufs Land kommen…

Quelle: Geopoltico