Die türkische Luftwaffe hat in der Nacht auf Dienstag bei einem Einsatz im Norden des Iraks 41 Objekte der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vernichtet. Dies gab der Generalstab des Landes bekannt.
„In der Nacht auf den 28. November haben türkische Kampfjets im Gebiet Asos im Norden des Iraks Luftschläge gegen Objekte der separatistischen Terrororganisation PKK versetzt“, heißt es in der Mitteilung des türkischen Generalstabs vom Dienstag. Bei den Luftangriffen seien 41 Objekte von Terroristen, darunter Bunker, Deckungen und Tunnel, vernichtet worden.
Nach dem erfolgreichen Einsatz seien türkische Jagdflugzeuge und Drohnen zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt.
Die in der Türkei verbotene und als terroristisch eingestufte Arbeiterpartei Kurdistans kämpft seit 1984, mitunter auch mit Waffengewalt, gegen die türkischen Behörden. Die Organisation setzt sich für politische Autonomie der kurdisch besiedelten Gebiete ein. 2013 hatten die Konfliktparteien ein Waffenstillstandabkommen vereinbart, die Kampfhandlungen waren jedoch im Juli 2015 erneut entflammt.
Quelle: Sputnik