Genwaffen gelten als ultimative Kriegstechnologie der Zukunft. Das Pentagon will dies auch nutzen – und investierte bereits hundert Millionen Dollar in die Erforschung.
Von Marco Maier
Bereits jetzt haben Wissenschaftler das Wissen und die Möglichkeit, sogenannte «Doomsday-Gene» zu kreieren, die eine ganze Spezies auslöschen können. Aber auch Feinabstimmungen darin sind möglich, so dass sie beispielsweise nur bei bestimmten Genvarianten wirken. Das heißt: Theoretisch könnte man so auch beispielsweise ganze männliche Populationen auslöschen, indem man solche Genwaffen so designed, dass sie nur bestimmte Haplogruppen treffen.
Das heißt: Will man beispielsweise die männliche indogermanische Bevölkerung weitestgehend auslöschen, müsste man nur das Haplogruppen R1a und R1b anvisieren. Bei der männlichen Bevölkerung aus dem jüdisch-arabischen Raum hingegen wären J1 und J2 anzuvisieren. Theoretisch müsste man dann nur das Trinkwasser oder auch Nahrung mit solchen Genwaffen verseuchen, oder aber mittels Aerosolen verbreiten.
Aber auch die Vernichtung von ganzen Pflanzen- oder Tierarten mittels solcher Genwaffen wäre möglich – mit ungeahnten Folgen für die Umwelt. Immerhin spielen selbst unscheinbar erscheinende Insekten eine große Rolle in der gesamten Nahrungskette. Auch z.B. die Vernichtung ganzer Ernten von «Feindstaaten» durch solche Genwaffen wären möglich – und so der Sturz der Bevölkerung dort in Hungersnöte.
Wie nun Daten zeigen, die im Rahmen des Freedom of Information Act (FOIA) freigegeben wurden, hat die DARPA, eine Wissenschaftsagentur des Pentagons, bereits rund 100 Millionen Dollar in die Erforschung von solchen Genwaffen investiert, wie auch der britische «Guardian» berichtet. Also in eine Technologie, die im Endeffekt genauso zerstörerisch ist wie Atomwaffen.
Man muss sich nur einmal ausmalen, welche Schreckenstaten mit solchen Genwaffen möglich wären – egal ob diese nun gegen die Menschen, gegen Tiere oder auch gegen Pflanzen eingesetzt werden (um so auch wieder Menschen zu schaden). Dies wäre eine neue Dimension der biologischen Kriegsführung.
Allerdings haben sich die USA auch selbst dazu verpflichtet, keine entsprechenden Forschungen durchzuführen, da biologische (wie auch atomare und chemische) Waffen zurecht weltweit geächtet sind. Aber die Amerikaner setzen sich ohnehin immer wieder gerne über jene internationalen Normen hinweg, deren Einhaltung sie wiederum von anderen Staaten immer wieder einfordern.
Quelle: Contra Magazin