US-Langstreckenbomber des Typs B-1B Lancer haben am Mittwoch Luftschläge gegen Übungsziele unweit der Grenze zu Nordkorea versetzt. Dies geht aus dem Bericht des südkoreanischen Komitees der Vereinigten Stabschefs hervor.
Zuvor war berichtet worden, dass die USA ihre Bomber vom Luftwaffenstützpunkt in Guam nach Südkorea entsandt hatten. Dort nehmen sie im Laufe der Woche an dem bislang größten gemeinsamen Luftwaffenmanöver von US- und südkoreanischen Streitkräften teil. Über die genaue Anzahl der Bomber machte die Militärführung zunächst keine Angaben.
Wie das südkoreanische Komitee weiter betonte, seien an den gemeinsamen Übungen zum ersten Mal Langstreckenbomber der fünften Generation im Einsatz. Von der südkoreanischen Seite nehmen an dem Manöver F-15K und KF-16 teil.
Die Manöver sollen darauf abzielen, „die Fähigkeit und die Entschlossenheit der Verbündeten zu einer harten Antwort auf nordkoreanische Raketen- und Atomprovokationen zu demonstrieren“, hieß es weiter.
Zuvor hatte Pjöngjang die Militärübungen der USA und Südkoreas als eine „offene totale Provokation“ verurteilt und als Folge vor dem Risiko eines Atomkriegs gewarnt.
Quelle: RIA