Die endgültige OIC-Erklärung wurde am Mittwoch veröffentlicht und die Teilnehmer an dieser Sitzung forderten die Welt auf, Ost-Quds als besetzte Hauptstadt des palästinensischen Staates anzuerkennen. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur IRNA auf ihrer Internetseite.
In der endgültigen Erklärung der Sitzung des außerordentlichen Gipfels der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) am Mittwoch hieß es: „Wir fordern die Weltgemeinschaft, die Ost-Quds als Hauptstadt des besetzten palästinensischen Staats anzuerkennen“.„Wir lehnen die Entscheidung des US-Präsidenten, die Quds als Hauptstadt des zionistischen Regimes anzuerkennen und die Botschaft dieses Landes von Tel Aviv nach Quds zu verlegen, ab und verurteilen es aufs Schärfste“, fügte sie hinzu.
Die OIC-Führer betonten „ihre Bereitschaft, die Quds-Frage an die UN-Generalversammlung zu richten, wenn der UN-Sicherheitsrat keine Maßnahmen diesbezüglich ergreift“. Am Dienstag wurde der Entwurf der Erklärung von den Experten der OIC-Organisation erstellt und bei der heutigen Sitzung wird ein endgültiger Entwurf fertig gestellt. Laut IRNA fand diese Sitzung in Anwesenheit der Führer und Köpfer von 57 islamischen Ländern in der türkischen Stadt Istanbul statt. Darin geht es um die Untersuchung der Lage von Quds.
Dr. Hassan Rouhani, Irans Präsident, und Dr. Mohammad Dschavad Sari, Irans Außenminister, nahmen auch an dieser Sitzung.Die OIC-Führer halten Rede und die Position ihrer Länder über die Entscheidung des US-Präsidenten, al-Quds als Hauptstadt des zionistischen Regimes anzuerkennen, bringen zum Ausdruck. Präsident Rouhani betonte in seiner Rede über Trumps Entscheidung: „Die Islamische Republik Iran ist bereit, mit jedem der muslimischen Länder zusammenzuarbeiten, um die heilige Quds ohne Vorbehalt oder Vorbedingung zu verteidigen“.
Trotz der weit verbreiteten Opposition im Nahen Osten gab letzte Woche Trump seine Entscheidung bekannt, Quds offiziell als Hauptstadt des zionistischen Regimes anzuerkennen.Die Ankündigung löste eine starke Verurteilung aus der ganzen Welt aus, einschließlich der Iran, der EU und der UN. Irans Präsident verurteilte auch diese Entscheidung und sagte: ‘Die jüngste Entscheidung des US-Präsidenten machte deutlich, dass USA nur die Interessen der Zionisten zu sichen versuchen und die legitimen Rechte der Palästinenser nicht respektieren. Die USA waren nie ein ehrlicher Vermittler und werden es nie sein’. Während seines Wahlkampfes im vergangenen Jahr versprach Trump wiederholt, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Quds zu verlegen.
Quelle: IRNA