Lieferungen von tödlichen Waffen an die Ukraine können laut Kremlsprecher Dmitri Peskow die Hitzköpfe unter den Nationalisten anstacheln, die nach weiterem Blutvergießen im Donbass streben.
„Die Reaktion Moskaus auf mögliche Lieferungen von letalen Waffen an die Ukraine ist gut bekannt. Dies wird einmal mehr die ohnehin hitzigen Köpfe der Nationalisten aufheizen, die danach streben, erneut zu einem gewaltsamen, aber absolut aussichtlosen Szenario zur Regelung im Donbass überzugehen und erneut ein Blutbad im Donbass zu entfesseln“, sagte Peskow am Donnerstag gegenüber Journalisten in Bezug auf Medienberichte über angebliche Lieferungen von letalen Waffen an Kiew durch Washington.
„Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass diese Meldungen der US-amerikanischen Presse nicht der Wirklichkeit entsprechen. Das offizielle Washington hat diese bereits zurückgewiesen. Es gibt derweil keine Entscheidungen (auf Regierungsebene – Anm. d. Red.) darüber“, fügte er hinzu.
Zuvor hatte die Zeitung „The Washington Post“ berichtet, dass die US-Administration den ersten kommerziellen Verkauf von letalen Waffen an die Ukraine gebilligt habe.
Laut einem Sprecher des US-Außenministeriums haben die USA nur kommerzielle Lizenzen zur Lieferung von Schützenwaffen an die Ukraine bewilligt. Die US-Regierung selbst versorge jedoch Kiew nicht mit Defensivwaffen.
Quelle: Sputnik