Russlands Sonderbotschafter Zamir Kabulow erklärte gegenüber russischen Medien, dass der Islamische Staat (ISIS, IS, Daesh) über 10.000 Kämpfer in Afghanistan und im Irak hat, die zuvor in Syrien und im Irak stationiert waren. Täglich sollen es immer mehr werden und die USA würden nach Angaben des Diplomaten diese Gefahr unterschätzen.
In letzter Zeit habe ich die Präsenz von ISIS im Land verstärkt. Unseren Schätzungen nach sind es bereits über 10.000 Soldaten und die Zahl wächst weiter. Vor allem Kämpfer aus Syrien und dem Irak, so Kabulow.
Am stärksten seien die Kräfte im Norden Afghanistans an der Grenze zu Tadschikistan und Turkenistan. Mit beiden Ländern unterhalte Russland enge Beziehungen, weswegen dies einen Grund zu Sorge für Russland sei. Die Präsenz wachse im gesamten Zentralasien, so dass die komplette Region nun bedroht sei. Er kritisiert die USA, dass man dort die Gefahr schlichtweg unterschätze.