Washington hat laut dem Pentagon-Pressesprecher Johnny Michael Ankara seine Besorgnis über den S-400-Deal zwischen Russland und der Türkei mitgeteilt, wie Medien berichten.
Die amerikanische Seite habe „türkische Amtsträger“ über „ihre Besorgnis“ in Kenntnis gesetzt, so Michael. Nach Ansicht des Pentagons wäre es „die optimale Entscheidung“ für Ankara, ein „mit der Nato operativ vereinbares Raketenabwehrsystem“ zu nutzen, sagte der Sprecher.
Er sagte ferner, dass Washington mit Ankara „einen offenen Dialog zu dieser Frage“ führe. Die USA würden hervorheben, dass „es wichtig ist, beim Erwerb jeglicher größerer Militärsysteme die operative Vereinbarkeit innerhalb der Nato aufrechtzuerhalten“.
Michael betonte auch, dass die Türkei und die USA durch eine „starke und bedeutsame“ militärtechnische Zusammenarbeit miteinander verbunden seien.
Aus dem Pentagon verlautete, dass Ankara immer noch „Raketenabwehrsysteme bei den Nato-Verbündeten kaufen“ wolle. Dazu gehörten Patriot-Systeme (USA) für „umfassendere, langfristige Bedürfnisse“.
Wie am Freitag berichtet wurde, haben Russland und die Türkei ein Kreditabkommen über die Lieferung von zwei S-400-Batterien aus russischer Produktion unterzeichnet.
Quelle: Sputnik