Donbass: Lagebericht zur Verteidigung vom stellvertretenden Vizekommandanten Eduard Basurin

Die Situation in der Donetsker Volksrepublik hat sich am vergangenen Tag nicht verändert. In Richtung Donetsk wurden sechs Mörsergranaten des Kalibers 120-mm, vom Feind auf die Ortschaft Yasinovataya gefeuert, sowie 17 Mörsergranaten von 82-mm auf den Petrovsky Bezirk von Donetsk und den Flughafenbereich. Ausserdem griff der Feind auf Kleinwaffen zurück.

Via Save Donbass People

In Richtung Gorlowka wurden die Gebiete von Verkhnetoretskoye mit IFV-Kanonen, Handfeuerwaffen, Granatwerfern angegriffen. In Richtung Mariupol schossen APU-Einheiten auf vier Siedlungen mit 27 Mörsergranaten von Kaliber 82 mm, Granatwerfern und Handfeuerwaffen. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 11 Verstöße gegen den Waffenstillstand durch die ukrainischen Streitkräfte registriert. Ein Militär wurde während der Verteidigung der Republik verwundet. Wir verzeichnen weiterhin die Verstärkung der Konfrontation zwischen den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und den Vertretern der nationalistischen illegalen bewaffneten Gruppen der Ukraine.

Nach unseren Erkundungen, zielen in den Siedlungen Gladosovo und Metallist (Travnevoye), Scharfschützen der Spezialeinheiten der ukrainischen Streitkräfte auf ukrainische Nationalisten, welche die Positionen an der Frontlinie der Verteidigung einnehmen. Wir haben bereits berichtet, dass im November 2017 mit «freundlichen» Artilleriefeuer und den Scharfschützen des SBU von der ukrainischen Seite her, 16 Mitglieder des Bataillons Aidar getötet wurden. Einer der Gründe für solch eine Kühnheit, die unkontrollierten Nationalisten dieses Mal loszuwerden, war die Behauptungen einiger Aktivisten aus ukrainischen radikalen Gruppen, über den fehlenden Nutzen der Rückkehr des Donbass unter die Kontrolle von Kiew, sowie die Notwendigkeit, dieses Territorium gemäß einem «koreanischen Szenario» zu teilen.

Außerdem haben wir Informationen über die Explosion eines Kampffahrzeugs am 11. Januar in der Verantwortungszone der 28. separaten mechanisierten Brigade auf ihrem Minenfeld, das von den Nazis des Rechten Sektors verlegt wurde, deren Hauptquartier sich in der Nähe der Siedlung Dmitrowka befindet.

Zur gleichen Zeit konspiriert das Kommando der 28. Brigade strafrechtlich mit dem Kommandeur dieser nationalistischen Einheit und verbirgt vorm höheren Hauptquartier die Tatsache des Verlustes des Panzerwagens und des Todes von drei Soldaten. Derzeit gibt der Kommandant der Brigade, O.V. Zubowski, seinen Untergebenen den Befehl, den dauernden Beschuss des Territoriums der Republik zu veranlassen, um uns zu einer Feuerantwort zu provozieren und dann diese Verluste als Kampfverluste durch feindlichen Beschuss darzustellen.

Unsere Soldaten werden vor der Vorbereitung und Durchführung der Provokation gewarnt und erliegen ihr nicht.

Vizekommandant der Volksmiliz der DVR, Oberst Eduard Basurin, offizielle Übersetzung der Nachrichtenagentur DONi