Nordkorea: Johnson will „diplomatischen Druck auf internationaler Ebene beibehalten“

Der britische Außenminister Boris Johnson hat laut der Zeitung „Evening Standard“ die internationale Gemeinschaft aufgerufen, in Bezug auf das Atomprogramm Nordkoreas geschlossen zu handeln.

„Das illegale Atomwaffen-Programm Nordkoreas ist eine Gefahr für die regionale sowie internationale Stabilität. Die internationale Gemeinschaft muss in ihrer Vorgehensweise geschlossen sein“, sagte Johnson.

Der Politiker betonte ebenso, dass die Sanktionen gegen Nordkorea „schon beißen, aber es ist nötig, den diplomatischen Druck aufrechtzuhalten“.

Wie die Zeitung ferner berichtet, habe Johnson diese  Erklärung  kurz vor dem  Treffen der Außenminister in Vancouver (Kanada) gemacht, wo auch die Situation  um Nordkorea erörtert werde.

Die Situation auf der Korea-Halbinsel bleibt äußerst angespannt. 2017 hatte Nordkorea 20 Teststarts ballistischer Raketen vorgenommen. Am 3. September verkündete Pjöngjang den erfolgreichen Test eines Wasserstoff-Gefechtskopfes. Der UN-Sicherheitsrat verschärfte in diesem Zusammenhang die Sanktionen gegen Nordkorea. Die USA und ihre Bündnispartner haben ihrerseits in der Region ständig breitangelegte Marineübungen durchgeführt. Die Seiten tauschen harte Erklärungen aus, wobei sie keine Variante der Entwicklung des Geschehens ausschließen, auch keine militärische.

Quelle: Sputnik