Die größte nichtkurdische Gruppe innerhalb der SDF-Koalition “Jaish al-Thuwar” verlässt alle militärischen Bündnisse mit der YPG. “Afrin müsse unter die Kontrolle der Revolutionäre” sagte die Gruppe in einem Statement und gab somit ihre Unterstützung für die von der Türkei und einigen Rebellengruppen begonnen Offensive in Afrin. Die bisher zusammen kämpfenden Gruppen werden nun in Afrin gegeneinander kämpfen.
Größte nichtkurdische SDF-Gruppe beendet Militärkoalition mit #YPG-Einheitenhttps://t.co/NSeyYDw24Z#Afrin #Syrien #Türkei pic.twitter.com/Q3fVZrPnkq
— Al-Masdar Deutsch (@AlMasdarDeutsch) January 21, 2018
In einem Statement der sich maßgeblich aus den kurdischen Milizen der YPG zusammensetzenden SDF, verurteilte man diesen “Verrat” und warnte andere Milizen vor ähnlichen Beschlüssen. Überraschend war das Russland vehement wie nie zuvor zusammen mit der Türkei als “Zivilistenmörder” bezeichent wurde. Russland hatte zuvor seine Truppen innerhalb Afrins verlegt und entschieden bis auf Tel Rifaat sich aus den etwaigen Kämpfen in Afrin rauszuhalten.
Jaish al Thuwar hatte im Jahre 2014 unter “Allahu Akbar” und “Biji Serok Apo” Rufen, sich mit der PKK-nahen YPG in einer kleinen Zeremonie verbündet und war seit damals die stärkste nichtkurdische Miliz die mit ihr zusammen kämpfte.