Esslingen: 13-Jährige vermutlich vergewaltigt – Junger Asylbewerber verhaftet

Ein junger Asylbewerber hat vermutlich ein minderjähriges Mädchen vergewaltigt und bedroht es offenbar so massiv, dass es schweigt. Nach erneuter Drohung weiß die 13-Jährige jedoch, dass sie nun zur Polizei gehen muss …

Erst vor Kurzem hatte die 13-Jährige den 18-jährigen Afghanen kennengelernt. Arglos besuchte sie ihn daraufhin in seiner Wohnung in Esslingen, 13 Kilometer östlich von Stuttgart.

Als sie sich am Montagnachmittag zu Besuch in dessen Wohnung aufhielt, soll er ihren Angaben zufolge zudringlich geworden sein und gegen ihren Willen Geschlechtsverkehr mit ihr ausgeübt haben.“

(Polizeibericht)

Der junge Afghane wurde erst im Dezember 2017 aus dem Gefängnis entlassen, in dem er sich bereits wegen einer Sexualstraftat befand. Zudem stand er unter Aufsicht des Landgerichts Stuttgart.

Opfer-Aussagen zurückgehalten

Zu dem neuerlichen Vorwurf heißt es: „Der Beschuldigte bestreitet die Tat.“ Wie die Polizeisprecherin des Polizeipräsidiums Reutlingen, Andrea Kopp, unserer Redaktion auf Nachfrage mitteilte, habe der Beschuldigte angegeben, einvernehmlichen Sex mit der Minderjährigen gehabt zu haben.

Da sich die Aussagen von Opfer und Täter in vielen Punkten gegensätzlich darstellen, kann die Polizei keine genauen Angaben zu den Aussagen des Mädchens machen. Diese werden dann erst im Gerichtsprozess gegen den Angeklagten Anwendung finden.

Nach Drohung Polizei alarmiert

Vermutlich hatte der 18-Jährige das Mädchen nach dem Übergriff in seiner Wohnung derart bedroht, dass die Minderjährige es vorzog, nicht zur Polizei zu gehen. Doch dann trafen die beiden zufällig erneut aufeinander.

Die Tat wurde erst am Mittwoch bei der Polizei angezeigt, nachdem das Mädchen den Verdächtigen in der Esslinger Innenstadt wieder getroffen hatte und er sie ihren Angaben zufolge bedroht haben soll.“

(Andrea Kopp, Polizeisprecherin, PP Reutlingen)

Bezüglich der Aussage des Mädchens zum Inhalt der Drohung machte die Polizei keine Angaben. Allerdings müssen die Drohungen gegen die 13-Jährige so massiv gewesen sein, dass sie sich nun doch Hilfe suchend an die Polizei wandte.

Untersuchungshaft angeordnet

Am Donnerstagmorgen, 1. Februar, klickten dann die Handschellen in der Esslinger Wohnung des 18-Jährigen. Noch am selben Tag wurde der einschlägig vorbestrafte Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft der zuständigen Haftrichterin vorgeführt, die die Untersuchungshaft anordnete.

Juristisch gesehen gilt die 13-Jährige in Deutschland übrigens noch als Kind.

Quelle: Epochtimes