Granaten, die selbständig den passenden Ort und die passende Zeit für die Detonation bestimmen können, sowie Munition für Videoüberwachung und elektronische Kriegsführung werden wohl bald Realität für die russische Armee.
Derzeit wird auch an der Bewaffnung für Drohnen gearbeitet, sagt Juri Nabokow, Chef des Wissenschaftsinstituts „Pribor“ beim Technologiekonzern Rostec, das sich mit der Entwicklung und Produktion solcher Kampfmittel beschäftigt. „Man kann präzis sagen, dass wir nicht nur an Munition zur Bekämpfung von Drohnen arbeiten, sondern auch an Munition für deren Bewaffnung.“
Auch für den neuersten russischen Granatwerfer „Balkan“ solle spezielle Munition entwickelt werden, die für Videobeobachtung und elektronische Kriegsführung eingesetzt werden kann. „Für ‚Balkan‘ planen wir, spezielle Granaten mit eingebauter Elektronik zu entwickeln. Wir sind gerade fertig mit der Fernzündung bei Artilleriegeschossen und bereit, zu den Nahkampfmitteln überzugehen“, so Nabokow.
Im Februar 2017 hat der Chef des Konzerns Techmash, Sergej Russakow, mitgeteilt, dass die moderne Kampftechnik bald mit Artilleriegeschossen mit intellektuellem System für die Fernzündung ausgerüstet wird. Das Unternehmen arbeite gerade an der Integration solcher Systeme in die modernsten Panzer T-14 „Armata“ und Schützenpanzer „Kurganez“.
Quelle: Sputnik