Der Chef des informationspolitischen Ausschusses des russischen Oberhauses, Alexej Puschkow, hat sich über die Informationsquellen des US-Verteidigungsministeriums zu chemischen Angriffen in Syrien lustig gemacht.
Zuvor hatte der US-Verteidigungsminister, James Mattis, geäußert, die US-Behörden seien über den Einsatz des Giftgases Sarin in Syrien besorgt. Dabei hätten die USA zwar keine Beweise für diesen Einsatz, würden jedoch weiterhin nach solchen Beweisen suchen.
„Mattis gab zu: Die USA haben keine Beweise dafür, dass Damaskus Sarin eingesetzt hat. Er beruft sich auf gemeinnützige Organisationen, die für Kämpfer arbeiten. Lächerliche Berufungen“, schrieb Puschkow in diesem Zusammenhang in seinem Twitter-Account.
Ende Januar 2018 hatte der US-Außenminister, Rex Tillerson, den syrischen Behörden den Einsatz von chemischen Waffen gegen Zivilisten in Ost-Ghuta vorgeworfen. Zudem betonte das US-Außenministerium, Moskau tue sein Bestes, um das Regime von Bashar Assad zu schützen, das angeblich weiter Chemiewaffen einsetze.
Das russische Verteidigungsministerium verurteilte derartige Äußerungen und bezeichnete sie als haltlos. Die US-Vorwürfe wegen des Einsatzes von chemischen Waffen durch syrische Regierungskräfte würden lediglich auf Gerüchten, Mitteilungen in den sozialen Netzwerken und den Aussagen der Kämpfer beruhen, hieß es.
Quelle: Sputnik