Lawrow kommentiert Berichte über Giftgasangriffe auf Ost-Ghuta in Syrien

Russland warnt vor weiteren Falschmeldungen über angebliche Giftgasangriffe durch syrische Regierungstruppen in Syrien. Ziel solcher Fehlinformationen ist laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow, die Vereinbarungen über die Waffenruhe in Syrien zu Fall zu bringen.

„Wir werden nie Aktionen unterstützen, dank denen Terroristen aus der Schusslinie genommen werden können“, sagte Lawrow. Dabei verwies er darauf, dass bereits Versuche unternommen werden, die UN-Resolution zur Waffenruhe in Syrien für andere Ziele auszunutzen.

In den Medien seien am Wochenende und am heutigen Montag Fehlinformationen verbreitet worden, laut denen in Ost-Ghuta ein Giftgasangriff unternommen worden sei. „Die Medien berufen sich dabei auf eine anonyme Person, die in den USA wohnt“, sagte Lawrow.

Zweifelsohne werde es auch weiter zu solchen Fake-News kommen. Solche Nachrichten würden wahrscheinlich die sozialen Netzwerke unter Berufung auf die von den westlichen Staaten gegründete Organisation „Weißhelme“ verbreiten – sie sei mit mehreren Fehlmeldungen über angebliche Giftgasangriffe verbunden. Als eine andere Quelle für Falschmeldungen über die Lage in Syrien könne die sogenannte Syrische Beobachtungstelle für Menschenrechte (Syrian Observatory for Human Rights) mit Sitz in London dienen. In dieser Organisation sei nur eine Person als Mitglied registriert worden, die eine Wohnung in der britischen Hauptstadt mietet, sagte Lawrow.

Solche Berichte hätten nur ein Ziel: die Regierungskräfte Syriens zu verleumden und ihnen alle möglichen Todsünden vorzuwerfen, „um die Handlungen schrittweise umzusetzen, die wir in den östlichen Regionen Syriens beobachten, wo die USA das Szenario zur Schaffung eines Quasi-Staates umsetzen“, sagte der russische Chefdiplomat.

Quelle: Sputnik