Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat in einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf einigen Mitgliedsländern vorgeworfen, den internationalen Terrorismus nicht eindeutig verurteilen zu wollen. Die Teilung in gute und böse Terroristen sei unzulässig, insbesondere, wenn sie mit Rücksicht auf deren Finanzierungsquellen erfolgt.
Einzelne Mitglieder des Rates möchten den internationalen Terrorismus unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit demonstrativ nicht verurteilen, betonte Lawrow.
„Wir halten es für unzulässig, die Terroristen in ‚gute‘ und ‚böse‘ zu teilen, umso mehr, wenn es mit Rücksicht auf die Ziele und Finanzierungsquellen der Terroristen geschieht», sagte er.
Russland werde nachdrücklich gegen die fehlerhafte Praxis derartiger Doppelstandards kämpfen, und zwar unter anderem eben mittels Unterstützung der syrischen Armee bei der endgültigen Ausrottung der Terrorgefahr, versprach der russische Außenminister.
Außerdem ging er auf die Situation im syrischen Ost-Ghuta ein. Die Resolution des UN-Sicherheitsrates habe Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Lage der zivilen Bevölkerung in Syrien erleichtert werden könne, betonte er.
„Russland und die Regierung der Arabischen Republik Syrien haben bereits die Bildung von humanitären Korridoren in Ost-Ghuta bekanntgegeben. Jetzt sind die dort verschanzten Kämpfer und ihre Sponsoren an der Reihe, die bislang Hilfslieferungen und die Evakuierung von Bürgern verhindern, indem sie Damaskus weiter beschießen», sagte Lawrow.
Quelle: Sputnik