Im Syrien-Krieg sind viele Waffen «aufgetaucht», die auf unterschiedliche Art und Weise dahin gelangt sind, berichtet die Direktorin des Zentrums für geostrategische Forschung Dragana Trifkovic dem serbischen Dienst von News Front.
Wenn man über Deutschland spricht, sollte man es im Lichte seiner besonderen Beziehungen zu Washington betrachten. Es ist bekannt, dass Deutschland die größte amerikanische Luftwaffenbasis in Europa sowie amerikanische Truppen auf ihrem Territorium stationiert hat. hat. Deutschland konzentriert sich auf die Teilnahme an internationalen Militäroperationen als NATO-Mitglied und amerikanischer Verbündeter.
In Anbetracht der Tatsache, dass Deutschland ein Dreh- und Angelpunkt im Hinblick auf die amerikanische Präsenz in Europa ist, verwundert es nicht, dass die Waffen nach Syrien über die US-Basis Ramstein gelangen. Nach Medienrecherchen fallen Waffen aus den Ländern Südosteuropas auf diese Weise in den Nahen Osten. Ramstein wird hier als das Transitzentrum für die Bewaffnung genannt. In den Medien wird hier oft erwähnt, dass bei diesen Operationen viele Verbindungen zum Balkan enthüllt wurden. Eine große Anzahl an Waffen aus Südosteuropa befindet sich in den Händen von IS-Milizen und anderen extremistischen Gruppen.
Zu den deutschen Waffen: Man liefert sie an die Kurden sowie an die Türken. Deutschland bewaffnete die Kurden im Irak und nun sehen wir, dass die türkische Armee den deutschen Panzer «Leopard» im Rahmen der Operation in Afrin nutzte. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland eine scharfe Polemik. Die Opposition wirft der Regierung in ihrer Politik eine Doppelmoral vor und fordert den Export deutscher Waffen an die Türkei zu stoppen.
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