Die Bewegung «Kandel ist überall» fordert mehr Sicherheit in Deutschland. Seit dem Mord an der 15-jährigen Flüchtlingshelferin Mia im vergangenen Jahr werden regelmäßig Demonstrationen veranstaltet — auch am Samstag.
Gegen die „organisierte Verantwortungslosigkeit und für mehr Sicherheit in Deutschland“ spricht sich die Bewegung „Kandel ist überall“ aus.
Am Samstag, 3. März 15 Uhr, „finden sich Frauen und Männer aus ganz Deutschland, die unsere Freiheiten lieben und erhalten wollen, in Kandel ein“, heißt es auf der Webseite der Aktivisten. Nur durch den Druck von der Straße könne es zu Veränderungen im Land kommen, so die Akteure.
Der Kreisverwaltung Germersheim liegen Medienberichten zufolge vier Anmeldungen für verschiedene Kundgebungen vor: „Kandel ist überall“, Antifa „Aufstehen gegen Rassismus Südpfalz“, eine kleinere Demonstration, sowie eine des Kandeler Bürger-Bündnis „Wir sind Kandel“.
Die Polizei bereite sich auf etwa 2500 Teilnehmer vor und soll mit einem Großaufgebot – einer Hundertschaft – vor Ort sein, heißt es.
Kandel-Mord der Auslöser
Ins Leben gerufen wurde die Initiative aufgrund des Mordes an der 15-jährigen Flüchtlingshelferin Mia. Am 27. Dezember wurde das Mädchen in Kandel von einem jungen Migranten erstochen.
Schuld daran sei die Politik der illegalen Grenzöffnung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel im September 2015, so die Aktivisten. Auch verließe sich die Politik zu sehr auf das Ehrenamt der Bürger. Es sei versäumt worden, staatliche Strukturen zu schaffen, die von der Politik selbst gemachten Probleme in den Griff zu bekommen, so die Kritik.
„Freiheit von Frauen und Mädchen stirbt zu erst – wir sehen nicht länger zu!“
Laut der Bewegung „Kandel ist überall“ kommt es Landesweit immer wieder zu Begegnungen von Ehrenamtlichen – vor allem Frauen und Mädchen – die Aufgaben übernommen haben, die der Staat nicht bewältig. Im Fall Mia endetet das Engagement sogar mit dem Tot.
Fragen wie: „Wer übernimmt die Verantwortung, wer zeigt den politischen Willen zur Veränderung, wer erklärt den Bürgern wie solche Verbrechen in Zukunft verhindert werden sollen?“, blieben wichtig aber offen, so die Aktivisten. Die Regierung habe keine Antwort.
Auf der Webseite der Bewegung heißt es weiter:
Wir haben es satt, nur zu hören, wie groß die Sorge ist, dass jemand die Taten ‚instrumentalisieren‘ könnte!“
Die Initiative „Kandel ist überall“ fordert:
1. Die sofortige Schließung der Grenze.
2. Die sofortige Abschiebung aller, die sich illegal im Land aufhalten.
3. Medizinische Alterstests bei allen minderjährigen Flüchtlingen.
4. Übernahme von politischer Verantwortung und den Rücktritt von Bürgermeister Pop von seinem Amt.
Quelle: Epochtimes