US-Botschaft wegen Terrorbedrohung zu – Ankara lässt vier Verdächtige festnehmen

Bei einem Anti-Terror-Einsatz in der nordtürkischen Hafenstadt Samsun sind nach Angaben der Agentur Anadolu vier mutmaßliche Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat* festgenommen worden. Sie stehen unter Verdacht, einen Anschlag auf die US-Botschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara vorbereitet zu haben.

Laut dem TV-Sender TRT handelt es sich hierbei um irakische Staatsbürger.

Zwei von ihnen sollen zunächst im Rahmen der Operation bei Passkontrollen in einem Bus, der auf dem Weg von Samsun nach Ankara gewesen sei, festgehalten worden sein. Die zwei weiteren Männer seien nur wenige Stunden später im Landkreis İlkadım in der Provinz Samsun festgenommen worden.

Die Männer sollen in Kontakt zu Terrorverdächtigen gestanden haben. Die Polizei habe digitale Daten beschlagnahmt.

Zuvor am Montag hatte die US-Botschaft in Ankara mitgeteilt, die diplomatische Mission sei am 5. März aus Sicherheitsgründen für Besucher nicht zugänglich.

Zudem ordnete die Stadtverwaltung von Ankara verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an. Diese sei auf Informationen über einen möglichen Terroranschlag auf die US-Botschaft in der türkischen Hauptstadt zurückzuführen.

* Islamischer Staat, auch IS, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

Quelle: Sputnik