Die Crew eines Kampfjets MuG-31 der Luftstreitkräfte hat einen praktischen Übungsgefechtsstart der hochpräzisen hyperschallschnellen luftgestützten Raketensystems „Kinschal“ (deutsch – „Dolch“) durchgeführt. Laut dem Verteidigungsministerium Russlands verlief er nach Plan, die Rakete hat das vorgegeben Ziel auf dem Übungsgelände getroffen.
„Der Start des Abfangjägers erfolgte von einem Flugplatz des Militärbezirks Süd im Rahmen des Bereitschaftsdienstes“, konkretisierte die Militärbehörde.
Ihrem Bericht zufolge wurden bei diesem Einsatz die taktischen und technischen Charakteristika sowie die Zeitparameter der Rakete „Kinschal“ bestätigt. Dank der hohen flugtechnischen Eigenschaften der MiG-31 und der hyperschallschnellen aeroballistischen Pakete mit geringer Radarauffälligkeit und hoher Manövrierfähigkeit habe das Raketensystem „Kinschal“ in der Welt nicht seinesgleichen, wird in der Erklärung hervorgehoben.
„Seit Jahresbeginn haben die Besatzungen, die im Bereitschaftsdienst stehen, im Rahmen ihrer Gefechtsausbildung über 250 Flüge absolviert. Die Fliegerkräfte wurden im vollen Umfang am Tage und nachts unter verschiedensten Witterungsbedingungen geschult“, ergänzte die Militärbehörde.
Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin in seiner Jahresansprache an die Föderalversammlung Bilder vom Test des neuen Raketensystems „Kinschal“ demonstriert. Laut dem Staatschef befindet sich das Raketensystem seit Dezember auf den Flugplätzen des Militärbezirks Süd im Bereitschaftsdienst. Das hyperschallschnelle luftgestützte Raketensystem „Kinschal“ könne garantiert alle existierenden Flug- und Raketenabwehrsysteme überwinden und nukleare und konventionelle Gefechtsköpfe zu Zielen in bis zu 2.000 Kilometer Entfernung bringen.
Quelle: Sputnik