Medienberichten zufolge wurde der Österreichische Aktivist und Co-Vorsitzende der Identitären Bewegung (IB) Österreichs in London am Flughafen verhaftet. Ihm wurde in Großbritannien die Einreise verweigert, weil er in der britischen Hauptstadt eine Rede halten wollte. Wie das Portal Die Tagesstimme schreibt, befand sich Sellner am Samstag in Abschiebehaft und soll am Sonntag nach Österreich zurückgeschickt werden.
Die britischen Einwanderungsbehörden gaben als Begründung für die Festsetzung des jungen Patrioten an, dass man ihn als Repräsentant einer „rechtsextremen Gruppierung” sehe. Man habe vernommen, dass er im Hyde Park über ein Ende von Masseneinwanderung und Islamisierung sprechen wolle. Man erwarte, dass er dort „zum Rassenhass aufstacheln” wolle. Sellner sieht hier einen Angriff auf kritische Meinungen, schreibt das Online-Portal aus Graz.
„Dass das Vereinigte Königreich den Einwanderern seine Grenzen öffnet, aber gleichzeitig kritische Meinungen aussperren will, hilft nur dem Wachstum der schweigenden Mehrheit, die mit dieser Politik der Regierung nicht übereinstimmt”, so Sellner in seinem ersten Statement.
Auch der britische Ableger kritisierte die Ausreise massiv:
„Das ist ein eklatanter Angriff auf unser Recht zur freien Meinungsäußerung. Wie kann die britische Regierung vorgeben, das Recht der Meinungsfreiheit zu respektieren, wenn sie jemandem, der just über dieses Thema sprechen möchte, die Einreise verweigern?”
Die Veranstaltung am Speakers’ Corner werde dennoch stattfinden, so das Portal weiter. Aktivisten wollen Sellners Rede dabei verlesen. Man bittet die Öffentlichkeit, dass sich dort möglichst viele Menschen zur Unterstützung der Meinungsfreiheit einfinden mögen. Damit will man „der Antifa und der Regierung” zeigen, dass man Menschen „nicht mundtot machen” könne.
Sellner selbst wird wegen seiner Meinung immer häufiger in Österreich und in Deutschland angegriffen. Neben medialen Attacken wurde er bereits auch körperlich angegriffen und sein Auto wurde bei einem Brandanschlag zerstört.