In Syrien haben erste Gruppen von Zivilisten einem Bericht des syrischen Staatsfernsehens zufolge mit ihrem Abzug aus der Rebellen-Enklave Ost-Ghuta begonnen.
Unter ihnen seien Kranke und Verletzte, berichtete das Fernsehen am Dienstag. Sie kämen auf von der Regierung kontrolliertes Gebiet.
Ein Vertreter der Rebellengruppe Dschaisch al-Islam erklärte, dass mehrere Verletzte im Zuge der Vereinbarung mit Russland das belagerte Gebiet verlassen hätten. Russland ist der engste Verbündete des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.
Die Vereinten Nationen (UN) hatten verlangt, dass rund 1000 kranke und verletzte Zivilisten aus der bei Damaskus gelegenen Region in Sicherheit gebracht werden sollen. In der Offensive der syrischen Regierungstruppen gegen Ost-Ghuta wurden nach UN-Angaben in fast einem Monat mehr als 1100 Zivilisten getötet.
Quelle: Reuters