Guten Tag!
In den Streitkräften der Donezker Volksrepublik wurden in der letzten Woche planmäßige Übungen zur militärischen Ausbildung, Übungen mit Kommandeuren von Zügen und Abteilungen sowie komplexe taktische Übungen mit Panzergrenadier- und Panzereinheiten durchgeführt. In allen Einheiten der Streitkräfte der Republik wird eine hohe Bereitschaft zu einer möglichen Verschärfung der Lage aufrechterhalten.
Trotz des geltenden Waffenstillstands ist die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in den letzten 24 Stunden erheblich angewachsen, ihre Intensität hat sich erhöht, es wurden Mörser verwendet, die von der Kontaktlinie abzogen sein müssten.
In Richtung Mariupol wurden die Gebiete von Leninskoje, Shabitschewo und Sachanka beschossen, auf die der Gegner zehn Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abschoss, außerdem verwendete er Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden drei Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzer festgestellt.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 14 mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 63 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 12 Ortschaften der Republik beschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Haus in Kominternowo in der Achmatowa-Straße 7, drei Häuser in der Lenin-Straße in Sachanka beschädigt, außerdem wurde das Gebiet einer Schule in der Wartasarow-Straße in Sachanka beschossen.
In der letzten Woche starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR bei der Verteidigung der Republik.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte konzentriert weiter schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie. Im einzelnen wurden von unserer Aufklärung entdeckt:
14 Mehrfachraketenwerfer „Grad;
6 Antipanzergeschütze „Rapira“;
1 Abwehrraketenkomplex „Strela-10“;
17 Panzer T-72;
92 Schützenpanzer und Schützenpanzerwagen.
Die ukrainischen Streitkräfte verstärken weiter ihre Angriffsgruppierungen in in der Zone des militärischen Konflikts. In Richtung Donezk und Mariupol waren die Anstrengungen der ukrainischen Besatzer in der letzten Woche auf die Auffüllung von Munitions- und Treibstofflagern gerichtet. Außerdem wurden Maßnahmen zur Tarnung von an der Kontaktlinie zusammengezogenen schweren Waffen durchgeführt.
Technische Einheiten des Gegners haben Routen zum Vordringen von Brigaden der zweiten Staffeln und der Reserven in den Richtungen des Hauptschlag vorbereitet. Die ukrainischen Okkupanten haben Arbeiten zur Säuberung und Verstärkung von Straßen unter dem Anschein guter Absichten durchgeführt. Um keine Panik unter der Bevölkerung auf dem besetzten Territorium zu erzeugen, wurden die Maßnahmen unter der Legende der Unterstützung der Einwohner der frontnahen Ortschaften durchgeführt.
Die aggressiven Pläne des ukrainischen Besatzungskommandos zur Entfachung breit angelegter Kämpfe werden immer offensichtlicher. Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die Aufgaben in der Zone der sogenannten „ATO“ erledigen, haben begonnen, sich bewusst zu werden, dass man sie ein weiteres Mal als „Kanonenfutter“ verwenden will. Genau deswegen beeilt man sich nicht, sie von den Positionen zu rotieren und auf Übungsplätze im tiefen Hinterland abzuziehen. Obwohl viele schon mehr als 3-4 Monate länger als den vorgesehenen Zeitraum dort sind.
Die überwältigende Mehrheit der ukrainischen Soldaten, die sich in der Zone des militärischen Konflikts befinden, sind mit der Absicht zur Armee gegangen, Geld zu verdienen. Einige von ihnen, die „unternehmerischsten“ verdienen nicht schlecht an Plünderungen und Waffen- und Munitionshandel. In der überwältigenden Mehrheit verfolgen die ukrainischen Soldaten nur geschäftliche Interessen. Sie sind mit der derzeitigen Situation mit der „Überziehung“ ihres Aufenthalts in der Konfliktzone relativ zufrieden. Fast 80% des Personals der ukrainischen Streitkräfte sind nicht dazu bereit, in den sicheren Tod in irgendeinem weiteren „Kessel“ getrieben zu werden, der, wie es bereits mehrfach der Fall war, von einem unfähigen Militärkommando organisiert wird.
Weil sie nicht an der Realisierung der Pläne zur Wiederaufnahme breit angelegter Kämpfe im Donbass beteiligt sein wollen, haben mehr als 400 Soldaten der 25. Luftlandebrigade, der 79. Luftsturmbrigade und der 57. Panzergrenadierbrigade einen Antrag auf Entlassung aus den Reihen der ukrainischen Streitkräfte unterschrieben.
Im Zusammenhang damit hat sich die Situation in der 25. Brigade so weit verschlechtert, dass ihre Positionen im Gebiet von Awdejewka durch Einheiten der 95. Luftsturmbrigade aus der Reserve des Kommandeurs der sogenannten „ATO“ verstärkt werden mussten.
Ukrainischen Soldaten, die 24 Monate gedient haben, haben beschlossen, ihr Recht auf vorzeitige Entlassung zu nutzen, das vom ukrainischen Gesetz vorgesehen ist. Aber das Kommando der Brigaden in der „ATO“-Zone, das eine Massenflucht seiner Untergebenen im Vorfeld der geplanten Angriffshandlungen fürchtet, verheimlicht ihnen gegenüber in jeder Weise die vom Gesetz vorgesehene Regelung zur Auflösung des Vertrags.
Viele ukrainische Soldaten, die die festgelegten Zeiträume gedient haben und die Entlassung nicht erwarten können, verlassen selbständig ihre Truppenteile und gehen nach Hause. So wurden in zwei Monaten im Jahr 2018 vom Kommando der operativ-taktischen Gruppe „Donezk“ 217 Soldaten erfasst, die eigenmächtig ihren Truppenteile verlassen haben, d.h. Deserteure sind, davon sind 21 Offiziere.
Zur Wiederauffüllung des mit jedem Tag wachsenden Personaldefizits hat das ukrainische Militärkommando die Durchführung von Reservistenübungen auf Übungsplätzen in den Oblasten Nikolajewka und Charkow organisiert. In den geplanten Kämpfen hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte vor, die Bürger der drei ersten Mobilisierungswellen, die schon in mehr als einen „Kessel“ „gehärtet“ wurden, zu nutzen.
Quelle: DONI