Terroristen pulverisiert: Syrer setzen russisches Universal-Gerät ein

Ein neuer Einsatz des russischen Minenräumgerätes vom Typ UR-77 Meteorit, auch als „Zmej Gorynytsch“ (dt.: „Drache“) bekannt, gegen Terroristen in Syrien ist auf Video eingefangen worden. Die Attacke soll gegen die Rebellenenklave Ost-Ghuta bei Damaskus gerichtet gewesen sein.

Auf den veröffentlichten Bildern ist zu sehen, wie das Minenräumgerät UR-77 Position bezieht, wonach der Abschuss einer Rakete mit einer Sprengschnur erfolgt. Darauf folgt eine heftige Explosion.

Laut der Information zu dem Video wurde die Maschine unweit von Al-Rayhan eingesetzt, um befestigte Stellungen sowie Tunnel der Kämpfer zu zerstören. Dabei konnten die Regierungssoldaten die Kontrolle über wichtige Objekte der Ortschaft, darunter eine Moschee, übernehmen.
Das russische Minenräumgerät UR-77 Meteorit war in den 1970er Jahren auf Basis der Selbstfahrhaubitze vom Typ 2C1 Gwosdika (dt.: „Nelke“) gebaut und bis 1978 serienmäßig produziert worden.

Dieses schießt eine Rakete mit einer Sprengschnur in ein Minenfeld, um eine Gasse zu legen. Die Entminung erfolgt durch die Druckwelle, die bei der Explosion entsteht. Dabei aktiviert der Druckstoß die Zünder der Minen und lässt die Sprengstofffallen hochgehen.

In Syrien wird die Anlage auch zur Vernichtung von Terroristen-Stellungen eingesetzt.

Quelle: Sputnik