Kontakt zu IS in Syrien: FSB deckt religiös-extremistische Zelle in Südrussland auf

Die regionale Behörde des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hat in der nordkaukasischen Region Kuban die Tätigkeit einer religiös-extremistischen Zelle unterbunden. In der Unterkunft eines Teilnehmers wurden Bestandteile eines selbstgemachten Sprengsatzes gefunden.

Im März 2018 wurde demnach in der Region Krasnodar im Rahmen der Umsetzung der Ermittlungsarbeiten die Tätigkeit einer religiös-extremistischen Zelle unterbunden. Ein Teilnehmer dieser Zelle „hat per Internet Kontakte zu Mitgliedern der Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“, auch Daesh) in Syrien gepflegt“, heißt es.

Laut FSB-Angaben plante der Verdächtige, nach Syrien zu fahren, um sich der Terrororganisation anzuschließen. Dafür soll er notwendige Transport-Anweisungen erhalten haben.

In seiner Unterkunft seien fertige Bestandteile eines Sprengsatzes sowie Schadelemente gefunden worden.

*„Islamischer Staat“, auch „Daesh“, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

Quelle: Sputnik