Nach dem Abzug der Militanten aus Ost-Ghuta kehren immer mehr Flüchtlinge in diese syrische Region bei Damaskus zurück. Nach Angaben des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktseiten sind bereits mehr als 40.000 Zivilisten heimgekehrt.
Die syrischen Regierungstruppen haben mit Unterstützung des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktseiten die Arbeit zur Rückkehr der Zivilbevölkerung in die Ortschaften von Ost-Ghuta entfaltet, teilte der Chef des Versöhnungszentrums, General Juri Jewtuschenko, am Dienstag mit.
„Zum heutigen Tag sind in die Ortschaften von Ost-Ghuta mehr als 40.000 Menschen zurückgekehrt.“
Nach Jewtuschenkos Worten werden die befreiten Ortschaften Arbin, Zamalka, Ain Tarma und Jobar derzeit von Minen und Sprengfallen geräumt. Zudem würden die syrischen Regierungstruppen die zerstörte Infrastruktur für die schnellstmögliche Heimkehr der friedlichen Einwohner wiederherstellen.
Ihm zufolge kehren die Bewohner von Sakba, Kafer-Batna, Bait-Sawa, Misraba, Modiara und Hazza weiterhin in ihre Häuser zurück.
„Ab dem 1. April hält im Ergebnis der erzielten Vereinbarungen der Abzug der Kämpfer und ihrer Familienmitglieder aus der Stadt Duma in Ost-Ghuta an. Bisher haben mehr als 2.000 Kämpfer und Mitglieder ihrer Familien die Stadt verlassen“, teilte der General mit.
In der vergangenen woche hatte die syrische staatliche Nachrichtenagentur Sana gemeldet, dass die Regierungstruppen und pro-syrische Verbände alle Ortschaften in Ost-Ghuta befreit hätten.