Alexej Puschkow, der Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Internationale Angelegenheiten, hat Iran als ein mächtiges Land und einen effektiven Akteur in der Region Westasien bezeichnet.
In einem russischen Fernsehprogramm wies Puschkow am Montag auf die aktive Rolle Irans bei der Lösung der regionalen Fragen hin und sagte, dies habe die US-Amerikaner empört.
Im Hinblick auf die Ernennung John Boltons zum nationalen Sicherheitsberater Trumps sowie die Ernennung des CIA-Chefs Mike Pompeo zum neuen US-Außenminister erklärte Puschkow, dass diese beiden Entscheidungen die USA in neue Kriege treiben könnten. «Beide gehören zu den Hardlinern und Kriegstreibern und haben sich in der Vergangenheit für eine militärische Lösung des Atomstreits mit Iran ausgesprochen», so Puschkow. Er hob hervor, dass eine Aufkündigung des Atomabkommens durch die USA zur Instabilität in der Region führen werde.
Das Atomabkommen — JCPOA — zwischen Iran und der G5+1 (fünf Vetomächte und Deutschland) ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Die USA als ein Unterzeichnerland verstoßen jedoch regelmäßig gegen diese internationale Vereinbarung.
(ParsToday/IRNA)