Weißes Haus bereitet Abwehr gegen Atomangriffe und Fliegen vor – Insider packt aus

Die Mitarbeiter des Weißen Hauses können sich im Falle eines Angriffs mit Massenvernichtungswaffen in einen unter dem Weißen Haus liegenden Geheimbunker retten. Sie kämpfen aber vorerst gegen Fliegen an, wie der ehemalige Reporter der „Washington Post“ Ronald Kessler in seinem Buch „The Trump White House Changing the Rules of the Game“ schreibt.

Die Website „Washington Examiner“ hat Auszüge aus Kesslers Buch veröffentlicht.

Ihm zufolge wurde während der Amtszeit von Ex-Präsident Barack Obama unter dem westlichen Seitenflügel des Weißen Hauses ein Bunker für den Fall des „Jüngsten Gerichts“ gebaut. Der Bau des Bunkers habe 376 Millionen Dollar verschlungen.

Die Bauarbeiten, als deren offizielles Ziel die „Verbesserung der Stromleitungen und des Klimaanlagensystems“ angegeben wurde, hatten 2010 am nördlichen Rasenplatz begonnen. Der Geheimbunker soll mindestens fünf unterirdische Geschosse haben.
Das Personal, das gegen einen nuklearen Winter gut gerüstet sei, sei jetzt mit einem aktuelleren Problem konfrontiert als dem Schutz gegen Massenvernichtungswaffen, so Kessler.

„Der westliche Seitenflügel liegt auf einem Sumpfgelände und wird von Fliegen gestürmt. Trump hasst Fliegen. Die Insekten werden von Angestellten aus mit Salz bestückten Druckluftgewehren getötet“, heißt es im Buch.

Laut dem „Washington Examiner“ gibt es unter dem östlichen Seitenflügel des Weißen Hauses einen weiteren Bunker, der als Zentrum für Sonderoperationen des Präsidenten gelte. Der US-Präsident selbst soll täglich sechs bis acht Drohungen von verschiedenen Menschen bekommen.

Im Februar hatte Michael Wolff, Journalist und Autor des skandalösen Buches „Fire and Fury: Inside the Trump White House“ (dt. „Feuer und Zorn: Im Weißen Haus von Donald Trump“), geäußert, die dem Präsidenten Trump nahestehenden Berater würden ihn größtenteils für dumm halten.

Quelle: Sputnik