Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR, Eduard Basurin vom 08.04.2018

In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte in Richtung Donezk die Gebiete von fünf Ortschaften beschossen. Der Feind schoss mit Mörsern und hat 17 Mörsergeschosse verschiedenen Kalibers abgeschossen, den Beschuss mit Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen fortgesetzt.

In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer das Gebiet von Dolomitnoje beschossen, auf das die ukrainischen Besatzer vier Mörsergeschosse des Kalibers 120 mm abgeschossen haben.

In Richtung Mariupol hat der Feind Leninskoje und Sachanka mit Mörsern des Kalibers 120 und 82 mm beschossen und 38 Mörsergeschosse abgeschossen sowie Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.

Insgesamt haben die ukrainischen Banden in den letzten 24 Stunden 19 mal den Waffenstillstand verletzt.
Ich werde mich nicht irren, wenn ich diesen Versuch eines Waffenstillstands zu Ehren des Osterfestes als im höchsten Maße gescheitert bezeichne.

Hauptursache dafür ist der absolute Unwille der ukrainischen Seite, diesen Konflikt auf friedlichem Weg zu lösen.
Allein in acht Tagen dieses Waffenstillstands haben wir zwei unserer Verteidiger verloren, die von feindlichen Scharfschützen erschossen wurden. Dabei starb einer von ihnen, als er eine friedliche Aufgabe beim Wiederaufbau eines zuvor von den ukrainischen Besatzern zerstörten Hauses erfüllte.

Außerdem wurde am Kontroll- und Passierpunkt „Jelenowka“ am Vortag des wichtigsten christlichen Feiertags eine Frau, geb. 1963, durch eine Scharfschützenkugel verletzt.
Insgesamt haben die Besatzer in diesen Tagen unsere Ortschaften mehr als hundert Mal mit Mörsern, Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen beschossen und mehr als 1300 Geschosse abgeschossen.

Über das Feuer der ukrainischen Banditen auf das Gebiet der Donezker Filterstation unter Nutzung einer Drohne schreiben die führenden ukrainischen Massenmedien offen.
Einwohner der von den ukrainischen Kämpfern besetzten Dörfer Gladosowo und Trawnewoje wenden sich weiter mit Beschwerden über die Aktivitäten der Besatzer an uns.
Derzeit verschlechtert sich die humanitäre Situation in diesen Ortschaften weiter. Die Besatzer, die in allen ukrainischen Massenmedien die angebliche Befreiung der friedlichen Ortschaften und den Beginn des Wiederaufbaus der Straßen zu ihnen ausposaunt haben, haben beschlossen, sich nur auf lügenhafte Erklärungen zu beschränken.

Tatsächlich gibt es eine einzige Straße, die es erlaubt Lebensmittel und Medikamente in diese besetzten Ortschaften zu liefern – das ist die in Richtung Golmowskij.
Aber die Besatzer haben den Verkehr auf ihr gesperrt und erlauben des den friedlichen Einwohnern nicht, die Kontaktlinie zu überschreiten. Selbst heute, am Osterfeiertag, wurden die Einwohner der besetzten Ortschaften nicht in die Kirchen auf dem Territorium unserer Republik gelassen.
Mit solchen Handlungen versuchen die ukrainischen Besatzer eines zu erreichen – die verbliebenen friedlichen Einwohner aus den Ortschaften zu vertreiben, um die verlassenen Häuser einzunehmen und sie in Befestigungen in Richtung Gorlowka zu verwandeln.
Wir wenden uns an die Vertreter der OSZE-Mission in der Ukraine mit der Forderung, die rechtswidrigen Handlungen der ukrainischen Seite festzuhalten und von ihr reale Handlungen zur Verbesserung der humanitären Situation in den Ortschaften sowie den Schutz der Rechte und der Gesundheit unserer Bürger in diesen Ortschaften zu erreichen.

Unsere Aufklärung hat Informationen über die Vorbereitung einer Provokation durch die ukrainischen Besatzer im Gebiet von Sajzewo in der nächsten Zeit erhalten.
Nach uns vorliegenden Informationen ist in diesem Verantwortungsbereich eine Spezialgruppe aus dem 8. Spezialregiment der Spezialoperationskräfte der Besatzer eingetroffen.
Zu der Gruppe gehören zehn Personen, die Hälfte davon Offiziere, die übrigen Fähnriche. Die Aufgabe der Gruppe ist die Durchführung von Diversionsaktivitäten auf dem Territorium unserer Republik.
Die informationsmäßige Deckung sowie die Vorbereitung für eine Legende und Treffpunkte auf dem Territorium der DVR betreiben Mitarbeiter einer mobilen Gruppe des Sicherheitsdienstes der Ukraine aus dessen Abteilung für den Tschernowizker Oblast, die in Krasnoarmejsk stationiert ist.

Wir wenden uns an die Einwohner von Sajzewo und in der Nähe liegender Ortschaften mit der Bitte, die Rechtsschutzorgane unverzüglich über alle verdächtigen Personen und verdächtigen Handlungen von Gruppen von Männern zu informieren. Wahrscheinlich sind provokative Aktivitäten der ukrainischen Straftruppen auch im Gebiet der Passierpunkte „Marjinka“ und „Alexandrowka“.

Übersetzung: Spendenaktion für Novorossia

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