Deutschland: In Ostritz protestieren Anwohner gegen Neonazi-Festival

Anlässlich eines Musikfestivals, an dem zahlreiche Rechte Bands teilnehmen, haben zahlreiche Bewohner der Stadt Ostritz ein Friedensfest organisiert. «Wir wollen diese Leute hier nicht haben», so äußerte sich auch Michael Kretschmer, der Ministerpräsident des Landes.

Rund 300 Rechtsextreme tauchten am Freitag anlässlich des Neonazi-Rockfestivals «Schild und Schwert» im ostdeutschen Ostritz auf. 

Der Vorsitzende der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) in Thüringen Thorsten Heise erwartet während der dreitägigen Veranstaltung 750 Teilnehmer.

Das Festival begann an Adolf Hitlers Geburtstag. Unter dem Motto «Reconquista Europa — Counterculture schaffen» werden Konzerte, Tattoo Conventions und Martial-Arts-Shows gezeigt.

Am selben Tag begann in der Innenstadt von Ostritz ein dreitägiges Friedensfest mit rund tausend Teilnehmern als Gegenprotest.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte:

«Demokratie wird von allen Formen des Extremismus bedroht, egal ob religiös oder politisch. Wir können in Ostritz sehen, dass Menschen sich darum kümmern, welchen Ruf die Gemeinde hat und was hier passiert», fügte Kretschmer hinzu.

Quelle: RT