Syrischer Vizeaußenminister: Großbritannien hatte bei Giftgas-Szenario Hand im Spiel

Der syrische Vizeaußenminister betonte, dass Großbritannien bei dem Szenario eines vorgetäuschten Chemiewaffenangriffs in Duma die Hände im Spiel hatte, und man damit einen Militärschlag rechtfertigten wollte.

Faisal Mekdad sagte am Sonntag in einem Interview mit dem britischen Sender ITV, dass Menschen in Duma vor der Befreiung von der terroristischen Belagerung erklärt hätten, dass die Terroristen einige Leute gezwungen hätten vor einer Kamera zu sagen, dass ihre Kinder bei diesem Angriff getötet wurden.

Er betonte, dass die Bilder und Videos über den angeblichen Giftgasangriff in Duma von den westlichen und arabischen Medien, die die Terroristen unterstützen, veröffentlicht wurden und unrealistisch seien.

Die USA, Frankreich und Großbritannien haben am frühen Samstagmorgen, 14. April 2018, genau eine Woche nach dem angeblichen Giftgasangriff auf Duma, mehr als 100 Raketen auf verschiedene Gebiete in Syrien abgeschossen. Dieses barbarische Verbrechen fand unter dem Vorwand des angeblichen Giftgasangriffs statt.

Das russische Verteidigungsministerium hatte Wochen zuvor mitgeteilt, dass Terroristen und ihre Unterstützer dabei sind einen Chemiewaffenangriff in Syrien vorzubereiten. (ParsToday)