Seit seiner Amtsübernahme hat US-Präsident Donald Trump mehrere Maßnahmen zur Sicherung zionistischer Interessen und zur Schwächung aller Länder in der Region ergriffen.
Allerdings hat Trump seine Zuneigung für die zionistische Lobby in den Vereinigten Staaten schon vom ersten Tag des Präsidentschaftswahlkampfes gezeigt.
Zunehmende Drohungen gegen Iran, Erhöhung des Drucks auf die Widerstandsachse, besonders in Syrien, Palästina und dem Libanon, Einmischung in irakische Angelegenheiten, Unterstützung der Saudis bei der Verwirklichung ihrer expansionistischen Interessen, Waffenverkäufe an reaktionäre arabische Herrscher für das Töten von unschuldigen Zivilisten, sowie die Erhöhung der direkten Angriffe auf Syrien, sind nur ein Teil der feindlichen Politik der neuen US-Regierung.
Diese US-Regierung hat auch einen Plan für die angebliche Beendigung der Palästinafrage erstellt, der als «Jahrhundertgeschäft» bezeichnet wird.
Was die Amerikaner als «Geschäft des Jahrhunderts» bezeichnen, ist in Wirklichkeit eine Maßnahme für die Zerstörung der Palästinafrage und für die völlige Übergabe der besetzten Gebiete an das zionistische Regime. Es ist in Wahrheit ein Plan für die Aufhebung des Rückkehrrechts der Palästinenser in ihre Heimat.
Ein Recht, das wenn es ignoriert wird, dazu führt, dass die Palästinafrage niemals gelöst wird.
Ein weiteres Ziel, dass die Amerikaner mithilfe dieses sogenannten «Jahrhundertgeschäfts» erreichen wollen, ist der Abbau des Widerstands in den besetzten palästinensischen Gebieten.
Trotz allem haben die Protestdemonstrationen der Palästinenser im Gazastreifen für das Rückkehrrecht dem zionistischen Regime in der letzten Zeit schwer geschadet. Diese Proteste begannen in Wahrheit schon nach der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die US-Botschaft von Tel Aviv nach al-Quds (Jerusalem) zu verlegen. Nun hat nach Fortsetzung der Protestwelle infolge dieser Entscheidung, ein neuer Abschnitt des Widerstandes gegen die Zionisten begonnen.
Ein anderes Thema ist der große Verrat der Saudis an der Palästinafrage. Saudi-Arabien hat mit seiner Unterstützung des «Jahrhundertgeschäfts» den bisher größten Verrat an der Palästinafrage gemacht.
Vielleicht ist es auch nicht abwegig zu sagen, dass es die Saudis waren, die den Amerikanern das «Jahrhundertgeschäft» verkauft haben, und diese Idee somit von den Saudis stammt.
Zuvor schon hatten die Medien über einen Vorschlag von Mohammed bin Salman, dem saudischen Kronprinzen berichtet, der Mahmud Abbas, dem Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, einige hundert Milliarden Dollar angeboten hat, damit dieser beim sogenannten «Geschäft des Jahrhunderts» mitmacht. Jedoch hat Mahmud Abbas bisher ein solches Geschäft abgelehnt.
Nach dieser Ablehnung haben die Saudis einen neuen Weg eingeschlagen, damit die Amerikaner und Zionsiten an ihr Ziel gelangen. Während seiner letzten USA-Reise hat der saudische Kronprinz vor Vertretern jüdischer Organisationen gesagt, dass die Palästinafrage für die Regierung seines Landes nicht oberste Priorität habe.
«Eine der Konsequenzen der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump über al-Quds ist, dass die palästinensische Intifada gegen das israelische Regime neuen Schwung bekommen hat», sagte Hussein Atawi, ein bekannter arabischsprachiger Analyst.