Für die Reduzierung des unrechtmäßigen Migrantenstroms soll die Tätigkeit der Schleuserbanden bereits in Afrika unterbunden werden. Diese Forderung hat der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz im Gespräch mit der „Welt“ am Sonntag dargelegt.
Diese Prozedur wäre mit einer weiteren Bevollmächtigung der EU-Grenzschutzagentur Frontex möglich.
„Das neue politische Mandat sollte Frontex erlauben, in Drittstaaten unter Einverständnis der dortigen Regierung tätig zu werden, um das schmutzige Geschäftsmodell der Schlepper zu beenden und um zu verhindern, dass sich Schlepperboote überhaupt erst auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer machen“, zitiert die „Welt“ den österreichischen Regierungschef.
Zudem fügte er hinzu, dass er eine beschleunigte Verstärkung der Frontex-Kräfte bis auf 10.000 Mann befürworte.