Das Jagdflugzeug der fünften Generation Su-57 wird wohl kaum in der nächsten Zeit in den russischen Luftstreitkräften die Su-35 der Generation 4++ (Nato-Codename Flanker-E) ablösen, mutmaßt die US-Zeitschrift „The National Interest“.
Sie behauptet in ihrem Artikel, die Su-35 sei das „stärkste“ russische Kampfflugzeug, und obwohl sie als Luftüberlegenheitsjäger konzipiert worden sei, könne sie auch spürbare Schläge gegen Bodenziele führen.
Der Autor vermutet, dass die Su-35 ihre Fähigkeiten längst bekräftigt habe, weshalb es „Zweifel wecken kann“, Mittel für die neueste Su-57 auszugeben. Ferner betont er, dass sich die Su-57 auf „Systeme stützt, die für die Su-35 entwickelt wurden“, die Hauptverbesserung betreffen die Zelle, was ihre Tarnkappenfähigkeit verbessern soll.
Das Jagdflugzeug der fünften Generation würde ein Radar mit aktivem Phasenantennennetz NO36 „Belka“ besitzen, das nach Erachten des Autors mit einer ähnlichen Ausstattung der Su-35 vergleichbar sei. Zudem weist „The National Interest“ darauf hin, dass die Su-57-Kampfjets jetzt mit Triebwerken der ersten Etappe AL-41F1 (ein Mantelstromtriebwerk – Anm. d. Red.) ausgestattet seien, die dem Triebwerk AL-41F1S der Su-35 entlehnt seien.
Der Autor erinnert daran, dass sich das neue Triebwerk für die Su-57 unter der Bezeichnung „Erzeugnis 30“ immer noch im Teststadium befinde.
„Somit ist es möglich, dass die Su-57 keine besonders lichte Zukunft haben wird“, resümiert die amerikanische Zeitschrift.