Die Kiewer Armee nutzt die Feuerpause zur Verlegung von Waffen und schwerer Kampftechnik an die Trennlinie im Donbass. Das erklärte Michail Filiponenko, kommissarischer Chef der Volksmiliz der selbst ernannten Republik Lugansk, am Freitag.
Im Raum der Siedlungen Swetlodarsk, Nowostoschkowskoje und Luganskoje seien getarnte Panzer, Selbstfahrlafetten, Schützenpanzerwagen und Flammenwerfer nachgewiesen worden.#
„Das zeugt vom fehlenden Wunsch der ukrainischen Seite, den Friedensdialog zu führen und die bislang erzielten Abkommen zur Regelung der Lage im Donbass zu erfüllen“, sagte Filiponenko.
Zuvor hatte die Ukraine-Kontaktgruppe bei einem Treffen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk eine Feuerpause im Donbass zum 1. Juli vereinbart. Das ist bereits der dritte Versuch der Konfliktseiten seit Jahresbeginn, das Feuer einzustellen.